Buddhistische Konzepte

Die 6 zentralen negativen Emotionen

Treten auch kombiniert auf, also auch in allen Kombinationen testen!

  1. Stolz
  2. Eifersucht
  3. Verlangen
  4. Unwissenheit
  5. Gier
  6. Haß

Die 6 Daseinsbereiche

  1. Götter
  2. Halbgötter
  3. Menschen
  4. Tiere
  5. Hungergeister
  6. Höllenwesen

Die Sechs befreienden Handlungen

(auch Paramitas genannt) Sie treten idealerweise kombiniert auf, also auch in allen Kombinationen testen!

  1. Großzügigkeit
  2. sinnvolle gute Lebensführung
  3. Geduld
  4. freudige Anstrengung
  5. Meditation
  6. Weisheit

Der Edle Achtfältige Pfad

  1. Vollkommene Einsicht
  2. Vollkommener Entschluß
  3. Vollkommene Rede
  4. Vollkommenes Handeln
  5. Vollkommener Lebenserwerb
  6. Vollkommene Anstrengung
  7. Vollkommene Achtsamkeit
  8. Vollkommene Sammlung

Denken in Güte

Die Ausübung des Denkens in Güte und Wohlwollen ist stets in dreifacher Art anzuwenden, wenn es Erfolg haben soll:

  1. Gegen sich selbst: Möge es mir wohl ergehen.
  2. Gegen die andern Wesen: Möge es allen Wesen wohl ergehen.
  3. Gegen sich und alle Wesen: Möge es mir und allen Wesen wohl ergehen.

Die 3 Gifte

  1. Abneigung
  2. Verlangen
  3. Verblendung

Die 10 Fesseln

Es gibt zehn Fesseln, auch Samyojana genannt, die die Wesen an das Dasein ketten:

  1. Persönlichkeitsglaube
  2. Zweifelsucht
  3. Hang an äußeren Regeln und Riten
  4. Sinnengier
  5. Groll
  6. Begehren nach feinkörperlichem Dasein
  7. Begehren nach unkörperlichem Dasein
  8. Dünkel
  9. Aufgeregtheit
  10. Nichtwissen

Die Fünf Allgegenwärtigen Faktoren

  1. Empfindung
  2. Unterscheidung
  3. Wille
  4. Berührung
  5. Aufmerksamkeit

Die Fünf Objekt-feststellenden Faktoren

  1. Anstreben
  2. Wertschätzung
  3. Vergegenwärtigung
  4. Konzentration
  5. Weisheit

Die Elf Heilsamen Faktoren

  1. Vertrauen
  2. Selbstachtung
  3. Rücksichtnahme
  4. Begierdelosigkeit
  5. Hasslosigkeit
  6. Verblendungslosigkeit
  7. Tatkraft
  8. Beweglichkeit
  9. Achtsamkeit
  10. Gleichmut
  11. Gewaltlosigkeit

Die Sechs Wurzelleidenschaften

  1. Begierde
  2. Wut
  3. Stolz
  4. Unwissenheit
  5. Zweifel
  6. leidenschaftsverbundene Ansicht

Die Zwanzig Nebenleidenschaften

  1. Zorn
  2. Unversöhnlichkeit
  3. Verhehlen
  4. Starrsinn
  5. Neid
  6. Geiz
  7. Heuchelei
  8. Falschheit
  9. Eingebildetheit
  10. Böswilligkeit
  11. Mangelnde Selbstachtung
  12. Mangelnde Rücksicht
  13. Dumpfheit
  14. Erregung
  15. Unglaube
  16. Trägheit
  17. Achtlosigkeit
  18. Vergesslichkeit
  19. Mangelnde Selbstprüfung
  20. Ablenkung

Die Vier Wandelbaren Faktoren

  1. Schlaf
  2. Reue
  3. Prüfung
  4. Untersuchung

So beschreibt der Buddha einen vollkommenen Menschen

  1. Ein Friedvoller hat alles Verlangen hinter sich gelassen, noch bevor sein Körper zerfällt.
  2. Er fragt sich nicht, wie alles begann oder wie es enden wird und hängt auch nicht an dem, was dazwischen geschieht.
  3. Solch ein Mensch hat keine Erwartungen und Wünsche für die Zukunft.
  4. Er fühlt keinen Zorn, keine Angst und keinen Stress.
  5. Nichts stört sein Gewissen und seine Geistesruhe.
  6. Er ist ein Weiser, der besonnen spricht.
  7. Er hat kein Verlangen nach der Zukunft, kein Bedauern für die Gegenwart.
  8. Frei von der verworrenen Sinnenwelt leiten ihn keine Meinungen und Ansichten.
  9. Er verbirgt nichts und nimmt nichts in Besitz.
  10. Er lebt bescheiden, unaufdringlich, ohne Habsucht oder Neid; verachtet, verleumdet und beleidigt niemanden.
  11. Er ist nicht überheblich und nicht süchtig nach Vergnügen.
  12. Er ist voll Sanftheit und hellwacher Achtsamkeit, ohne blinden Glauben und hegt keinerlei Abneigung.
  13. Er strebt nicht nach Gewinn, bleibt unberührt, wenn er nichts erhält.
  14. Man findet kein Begehren nach immer neuen Geschmäcken in ihm.
  15. Seine Achtsamkeit paart sich mit ständigem Gleichmut, wo Überheblichkeit unmöglich ist.
  16. Er vergleicht sich nicht mit dem Rest der Welt als " überlegen ", " unterlegen" oder "gleich".
  17. Weil er versteht, wie die Dinge wirklich sind, ist er frei von Abhängigkeit und stützt sich auf nichts.
  18. Für ihn gibt es kein Begehren mehr zu existieren oder nicht zu existieren.
  19. Den nenn' ich friedvoll, der nach Lüsten nicht mehr trachtet, den nichts mehr fesselt und der alles Haften überwand.
  20. Er ist ein Mann ohne Söhne, ohne Wohlstand, ohne Felder, ohne Vieh - ein Mensch, in dem nichts nach Besitz verlangt und der nichts als nicht seins zurückweist.
  21. Er ist ein Mensch, der vom Gerede von Priestern, von Asketen und anderen Menschen unberührt bleibt.
  22. Er ist ein Mensch ohne Eifersucht und Ehrgeiz.
  23. Als Weiser sieht er sich nicht "überlegen", "unterlegen" oder "gleich".
  24. Bloßer gedanklicher Spekulation gibt er sich nicht hin.
  25. Er ist ein Mensch, der nichts in dieser Welt sein eigen nennt und der nicht klagt, überhaupt nichts zu besitzen.
  26. Friedvoll ist, wer den Dingen nicht nachgeht

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